Topless | McLaren 570S Spider im Test | Testfahrt mit McLaren Cabrio
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Topless

Als in ​​2015 ​McLaren den 570S ​erstmalig​ in New York vorstellte, war die Begeisterung groß. Beim kleinen Bruder des 650S fanden Alltagstauglichkeit, Leichtigkeit und Fahrvergn​ü​gen mühelos zusammen. In diesem Jahr präsentierte McLaren mit dem 570S Spider endlich wieder ein Cabrio, ​welches​ auch bei schlechte​m​ Wetter eine gute Figur macht. Besonderes Highlight: Trotz versenkbarem​ Hardtop gibt es beim Spider keine Einbußen ​i​m Fahrverhalten.

Selbst beim Kauf einer kultigen Rennmaschine​ entscheiden Emotion und Verstand gemeinsam. Was wird die Überhand gewinnen? Viel angenehmer ist es, wenn der potentielle Käufer erst gar nicht vor eine derartige Entscheidung gestellt wird, so wie beim neuen Spider der erstmalig​ im Fahrverhalten dem 570S Coupé in nichts nachsteht​. Von der präzisen Steuerung zur wunderbaren, wie auf Schienen laufenden ​Straßenlage – selbst ohne Dach gibt es keine Qualitätseinbußen im Fahrgefühl.​

Aber selbst wenn das Wetter in Deutschland nicht immer ​mitspielt, dann bewegt man sich südlicher und macht Ausfahrten durch Europas schönste Landschaften, so wie Quality Motion-Redakteur Matthias Arens. Er erlebte den rassigen Sportwagen auf einer mehrtägigen Tour durch die Schweiz, mit vollgespickten Tagen und dem Durchqueren außergewöhnlich schöner Landschaften mit anspruchsvollen Straßen, aber auch spannenden Manufakturen und Sterneküche. Lifestyle und die Dichte der Erlebnisse gehen eine harmonische Symbiose mit der Leidenschaft für perfekte Motoren und Fahrerlebnis ein.

Schaut man auf das Datenblatt ​wird schnell ​klar​, dass es ​an der Verwendung äußerst ​innovative​r​ Materialien liegt​,​ dass der Brite ​ein so exzellentes ​Cabrio ​an den Markt bringen konnte.​ Der 570S hat sich die technologischen Neuerungen der McLaren Formel 1 Renn​wagen​ – insbesondere das Verwenden von Kohlefaser – zu eigen gemacht. Die Leichtbauweise bietet eine erstaunliche Materialfestigkeit​, selbst ​bei geringem Gewicht, so dass keine weitere Versteifung des Chassis nötig ist. Se​hr komfortabel: Sollten die ersten Regentropfen sich erst beim Anfahren ​be​merkbar machen, so ​kann der Brite das Dach ​dennoch problemlos ​einfahren und auch oben ohne schafft er es noch auf unglaubliche 315 Stundenkilometer.​ Dann heißt es very british: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Bekleidung.​

Natürlich hat auch ​der Spid​er ​die unverwechselbaren Flügeltüren, die als Stilelement bei keinem McLaren fehlen dürfen. ​Dabei handelt es sich hierbei nicht um unnötigen Zierrat, sondern bei McLaren ist stets das Motto „Design follows function“ im Visier. Denn die aufwendigen Türen machen nicht nur den Einstieg besonders leicht, sondern leiten auch Luft über die seitlichen Einlässe zum Kühler. ​J​edes Detail ​ist ​durchdacht und jedes Designelement nicht lediglich Ornament, sondern wesentliche​r​ Bestandteil d​ieser Automobilkunst.

Jeder sollte für sich entscheiden, was das typische McLaren-Feeling ausmacht. Für Quality ist der Spider mit seiner ausgewogegenen Mischung aus Leichtigkeit, Speed und Stabilität ein sehr würdiger Vertreter, eben ein straßentauglicher Rennwagen mit allem Comfort.​

www.mclaren.com

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